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Fun-Run annulé

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Die ersten 40 Jahre in der Zusammenfassung

 

Vereinsgründung und die ersten Jahre danach

Am 23. Juni 1961 wurde der „Dësch-Tennis Biissen“ aus der Taufe gehoben. Einige Sportsfervente wagten es in die schon lange Reihe der bestehenden Ortsvereine, neben den „FC Attert Biissen“ und die „Union Cycliste Bissen“, einen weiter Sportsverein einzugliedern.

Nach zahlreichen Gesprächen im Vorfeld mit Léon Schiltz, damaligem Mitglied im nationalen Tisch-Tennis Verband, wurde in der Gründungsversammlung im Café Marcel Raths, der neue Verein ins Laben gerufen. Viele Besucher hatten sich zur Gründungsversammlung eingefunden um dem neuen Verein ihre Sympathie und die notwendige moralische Unterstützung zu bekunden.

Der erste Vorstand setzte sich wie folgt zusammen:

Präsident:                 Alphonse Kimmes

Schriftführer:             Arnold Weber

Kassierer:                 Marcel Raths

Beisitzende:              Jos Flener und Henri Maas

Vorerst galt es dem neugegründeten Verein den Weg in die Zukunft zu ebenen. Man musste einen Spielsaal finden und das allernötigste Spielmaterial besorgen. Bezüglich des Spielsaals stellte spontan Marcel Raths dem Club seinen Festsaal zum Training und zum Austragen der Meisterschaftskämpfe zur Verfügung. Wenn man sich die damaligen Spielverhältnisse in Erinnerung ruft und gar mit den heutigen Möglichkeiten vergleicht, kommt man an einem nachdenklichen Kopfschütteln nicht vorbei. Und dennoch hatten die sogenannten „Wirtschaftsspielsäle“ gegenüber den heutigen Porthallen ihren eigenen Reiz und sogar gewisse Vorteile“. So hatte man damals immer Zuschauer und dies so hjedem Spiel. Das war nun mal Tischtennis anno 1961.

Das erste Subsid des Sportministers (€ 62,5.-  damals 2500.-Flux) wurde benötigt um die beiden ersten Spieltische zu kaufen und das erste Subsid der Gemeinde (€ 62,4.-  damals 2495.-Flux) erlaubte die Anschaffung von ganzen vier Uniformen. Bei 20 lizenzierten Spielern hiess das jeden Samstag die Spielhemden tauschen, da der junge Verein gewillt war möglichst alle Spieler abwechselnd zum Einsatz kommen zu lassen.

Als erstes Mitglied des DT Bissen nahmen Henri Maas und Josi Schartz am 5. November 1961 an einem nationalen Einzelturnier „3e Challenge Bob Morby“ in Luxemburg teil.

Mit einer Mannschaft nahm der Neugegründete Verein an „seiner“ ersten Meisterschaft teil (1961/62). Bestehend aus sogenannten Anfängern, blieb ihr das Schicksal nicht erspart, am Ende der Meisterschaft den letzten Tabellenplatz im 1.Bezirk der 4.Division einzunehmen. 2 Spiele wurden gewonnen, 1 Spiel endete unentschieden und 13 gingen verloren.

Mit sehr viel gutem Willen, gehöriger Ausdauer, und besonders mit viel Verständnis seitens der Spieler, wurde das erste Jahr überbrückt. Am Ende des Geschäftsjahres konnte der Kassierer sogar voller Stoltz auf ein Boni von € 101.- (damals 4040.- Flux) hinweisen.

Die erste und schwerste Hürde war vorerst genommen; das Jahr der Bewährung war überstanden.

Wurde das erste Jahr von der sportlichen Seite aus gesehen mehr schlecht als recht überstanden, so meldete der junge Verein bereits im 2.Jahr seines Bestehens 3 Mannschaften (2 Senior- und 1 Jugendmannschaft) zu den Mannschaftsmeisterschaften an. Die A-Mannschaft schaffte dann auch gleich mit fast dem Maximum aller möglichen Punkte (lediglich ein Zähler ging gegen Zolver verloren), den Aufstieg von der vierten in die dritte Klasse als „Champion“ ihres Bezirkes.

In den kommenden Jahren von 1962 bis 1991 und dies mit abwechselnd 2 bis 4 Mannschaften, wechselten sich Erfolg und Misserfolg fast regelmässig ab. So stieg die erste Mannschaft schnell von der vierten Klasse in die erste Klasse der nationalen Meisterschaft, aus der man allerdings dann wieder zurück fiel, auf Grund des Abganges der gesamten ersten Mannschaft. Zu bemerken bleibt noch dass der Verein in der Saison 1964/65 den ersten Trainer verpflichtete. Mit Nico Speltz vom CAPIP Luxemburg konnte ein erfahrener Spieler für diese Aufgabe gewonnen werden.

Aus den ersten Jahren bleibt noch eine Kuriosität zu erwähnen, welche jedem Leser heutzutage ein Schmunzeln abverlangt. Gemäss einer Verfügung des Tischtennis Verbandes mussten die Vereine ab der Meisterschaft 1964/65 in dunklen Vereinsfarben zu den offiziellen Spielen antreten. Da der DT Bissen zur Anschaffung neuer Uniformen nicht die notwendigen finanziellen Mittel verfügte, wurden die Uniformhemden tatsächlich von gelb auf dunkelgrün umgefärbt.

Der DT Bissen ließ auch frühzeitig seine organisatorische Ader erkennen. Bereits vier Jahre nach seiner Entstehung organisierte der DT Bissen den ersten "Grand-Prix de la Vallée de l'Attert", ein Einzelturnier, das sich schnell zu einem der bestorganisierten und beliebtesten Turnieren im Spielkalender der F.L.T.T. entwickeln sollte. Zu der Zeit gab es noch nicht viele Einzelturniere und der DT Bissen schrieb sich als 10. Verein in die Liste der Turnierorganisatoren ein.

Jedoch nicht alle Organisationen des DT Bissen wurden zum Erfolg. Zu einer ersten Pleite wurde der erste Fastnachtsball am 2. März 1963. In zwei Sälen angekündigt blieben die Besucher aus und nicht einmal das gratis Verteilen von 100 Narrenkappen (nicht alle konnten verteilt werden) und einem ganzen Sack von Konfetti konnte die totale finanzielle Pleite nicht verhindern.

Der Bal wurde schnell aus der Erinnerung gestrichen und nur noch die gelungenen Konfettischlachten, zum Leidwesen von Marcel und Suzette Raths, bleiben erinnerungswert.

Am 1.Mai 1969 organisierte der Verein seinen ersten Schlagerwettbewerb "Festival de la Chanson du Centre". Förmlich aus den Angeln gehoben wurde der Festsaal M.Raths; viele Besucher mussten den Heimweg antreten, ohne einen Fuss in den Saal gesetzt zu haben. Von 1970 bis 1974 im Zelt angehalten, wurde der Schlagerwettbewerb 1975 in den Festsaal „um Grengen Eck“ und zwei Jahre später im Dancing Pletschette verlegt.

Beim Abrichten des Zeltes im Jahre 1973 regnete es so heftig, dass die Attert über die Ufer trat und die Mitglieder durch knietiefes Wasser wateten, um die Baustelle des Zeltes zum wartenden Laster zu flössen.

Der letzte Schlagerwettbewerb fand 1984 statt.

Hatte der Verein in den ersten Jahren vor allem mit "älteren" Spielern (nur vom Alter her, aber keineswegs von der Erfahrung) versucht zum Erfolg zu kommen, so schaltete er konsequent auf Verjüngung Ende der sechziger Jahre, ein Unterfangen, das fast ins Auge gegangen wäre, denn die beiden ersten Mannschaften entgingen in der Saison 1970/1971 nur knapp dem Abstieg. In der Folge sollte sich jedoch erweisen, daß mit dieser Verjüngungskur der richtige Weg eingeschlagen worden war.

Die Schlagzeile "die beiden Buben aus Bissen" (gemeint waren Kasel Léon und Kreins Paul, welche den Landesmeistertitel im Herrendoppel der D-Klasse errungen) ist den älteren Tischtenniskenner noch heute bekannt.

Am 13. September 1970, zauberte der DT Bissen zusammen mit dem "Syndicat d'Initiative" eine südländische Atmosphäre und organisierte die "Corrida Espagnole", ein folkloristisches und stierkampfähnliches Schauspiel.  Es gab Stierkämpfe und Spiele, Spannung und viel Gelächter. Am Ende jedoch waren alle zufrieden, die Matadoren, daß sie mit heiler Haut davongekommen waren, die Zuschauer, daß sie einen vergnügten, erholsamen Sonntagnachmittag verbracht hatten. Nur einige beherzte Lokalmatadoren, welche in den Spielen angetreten waren, versorgten ihre Beulen.

Das Jahr 1971 stand ganz im Zeichen der Feierlichkeiten zum 10. Jubiläum. Den 10. Geburtstag feierte der "Desch-Tennis Bissen" mit einer "Quizaine sportive" mit zwei Mannschaftsturnieren. Dem "Grand-Prix du 10ième Anniversaire", welches von der Mannschaft des DT Echternach gewonnen wurde und der "Coupe Toni Thilmany", die von der 1. Mannschaft des DT Bissen gewonnen wurde. Bei Gelegenheit dieses Turniers durchbrach der DTB eine alte Tradition, indem er die üblichen Preispokale und Schüsseln durch einen eigens entworfenen Kunstteller (Rochuskapelle) ersetzte. Eine Initiative, die anfangs belächelt wurde, im nachhinein aber große Anerkennung fand und zu einem späteren Zeitpunkt eine Fortsetzung finden sollte.

Der erste Auslandsausflug führte die Mitglieder des DT Bissen im August des Jahres 1971 fünf Tage an den Luganer See, verbunden mit Tagesausflügen nach Gandria, Monte Salvatore und Suisse Miniature

Auf dem Wege zum ersten Aufstieg in die Nationaldivision

Wenn man auf die ersten Jahre des DTB zurückblickt, dann stechen nicht so die sportlichen Leistungen hervor. Dies obschon die beiden Jugendspieler Paul Kreins und Léon Kasel den erste Landesmeistertitel für den DTB im Doppel der D-Klasse erringen konnten.

Vielmehr heben sich die aussersportlichen Aktivitäten und die Kreativität des Vereins sich hervor.

Dies sollte sich in der zweiten Dekade ändern und mit dem ersten Aufstieg in die Nationaldivision gekrönt werden. Im Nachhinhein ist est schwierig zu sagen wodurch dies bewirkte wurde.

Fakt ist, dass der Verein auf einmal einen grossen Spielerzugang wie das früher der Fall war, markante Abgänge zu beklagen. Das führte dazu, daß der "Desch-Tennis Bissen" in den Jahren von 1971 bis 1981 mit wenigstens sieben und in den Spitzenjahren 1978/79 und 1979/80 gar mit dreizehn Mannschaften an den Mannschaftsmeisterschaften beteiligt war.

In dieser Zeit zeichnete sich der DT Bissen durch große  Beständigkeit in der Zusammensetzung der einzelnen Mannschaften und dies besonders in den Trägermannschaften. Auch dies mag geholfen haben. Kamen in den ersten Jahren nach der Gründung pro Jahr bis zu 20 verschiedene Spieler in der Spitzenmannschaft zum Einsatz, so spielte Bissen 1 ab 1971 bis zum ersten Aufstieg in die Nationaldivision 1981 nur mit insgesamt 7 verschiedenen Spieler in der Spitzenmannschaft. Spieler, welche zeitweilig auf demselben Leistungsniveau zu finden waren.

Sicherlich hat die Tatsache dass das Saalproblem des DT Bissen sich drastisch verbesserte. Dem "Desch-Tennis Bissen" war seitens der Gemeindeverwaltung neben dem Turnsaal in der Primärschule und dem "Paschtoueschsall" auch noch der Festsaal im Gemeindehaus zur Verfügung gestellt worden, mit der Einschränkung jedoch, daß kulturelle Veranstaltungen absolute Priorität besäßen. Abgesehen von den Unannehmlichkeiten eine Fülle von Spielen verlegen zu müssen, erlaubte der Einzug in den Festsaal jedoch endlich eine angemessene Aufbau- und Jugendarbeit zu betreiben, welches mit dem zeitweiligen Verpflichten von verschiedenen Trainern erzielt wurde.

Wie bereits erwähnt, welcher der obigen Punkte nun ausschlaggebend war ist schwierig zu sagen, doch die sportlichen Resultate stellten sich ein.

Erstmals in der Meisterschaft 1973/74 nahm eine Damenmannschaft an der nationalen Meisterschaft teil.

In der Generalversammlung 1974 vollzog sich im "Desch-Tennis Bissen" ein erster Wandel in der Führung des Vereins: Alphonse Kimmes, Gründungsmitglied und erster Präsident des DTB, übergab das Ruder nach dreizehn Jahren Vereinsführung an Arnold Weber ab. Dem unermüdlichen Einsatz von "Kimmesse Fons" hatte es der Verein zu verdanken, daß er beizeiten aus der Talsohle aufsteigen konnte, um sich als festes Glied in die Reihen der Tischtennis-Vereine einzugliedern. Angesichts seinem unermüdlichen Einsatzes im Dienste des DTB wurde ihm seitens des Vereins die Ehrenpräsidentschaft verliehen.

Tischtennis-Vereine beziehen ihre Einnahmen zum Überleben nicht durch Sportsmanifestationen und sind gezwungen auf andere Geldquellen zurück zu greifen.

In dieser Hinsicht schlug der DTB einen einsamen Rekord.

Während der Jahre 1975 und 1976 hielt der Klub nicht mehr und nicht weniger als 13 Tanzveranstaltungen ab; mehr als eine Tanzveranstaltung pro zwei Monate.

Im Frühjahr 1976 informiert eine Vereinszeitung erstmals die Einwohnerschaft über sportliche und aussersportliche Geschehnisse im DT Bissen, eine Tradition, welche bis Mitte der 80ziger in regelmäßigen Abständen beibehalten wurde, wenn auch in verschiedenen Aufmachungen.

Heute wird diese Funktion durch die Internetpräsenz des „Desch-Tennis Biissen“ erfüllt.  (www.dtbissen.lu) Mitglieder sowie Besucher bekommen hier einen detaillierten Einblick in das Vereinsleben und dies stets akutalisiert.

In der Meisterschaft 1977/78 liebäugelte der DT Bissen erstmals mit dem Aufstieg in die Nationaldivision, doch leider reichte es zum Schluß "nur" zum undankbaren dritten Platz. Obschon es in den Mannschaftsmeisterschaften während einiger Meisterschaften nicht optimal lief, waren es in dieser Zeit besonders die individuellen Leistungen die hervor stachen. Nordmeister-, Landesmeister- und Vizelandesmeistertitel wurden mehrfach errungen.

Ende der siebziger Jahre, trainierte Herr Vaclaf Ostravicky, hierzulande besser als Ossi bekannt die Tischtennis-Nationalmannschaft. Während dieser Zeit trainierte Ossi auch ab und zu unseren Verein. Leider hatte er wegen seiner vielen Verpflichtungen nicht oft genug Zeit, aber jedes Training war ein Erlebnis und jedes "Après-Training" eine wahre Freude. Leider verließ Ossi im Jahre 1979 Luxemburg mit schwerem Herzen, doch die Zeit mit Ossi werden wir nicht vergessen.

Erst mit der Meisterschaft 1980/81 sollte ein erster Meilenstein in der Vereinsgeschichte erzielt werden. Was bis dahin für den "Desch-Tennis Bissen" nur ein Traum, ein heimlicher Wunsch gewesen war, trat ein. Genau in dem Jahr, als der Verein zu den Feierlichkeiten seines 20. Wiegenfestes rüstete, überbrachte die erste Mannschaft allen Ortsanhängern des kleinen, weißen Celluloidballs das schönste Geburtstagsgeschenk:

Den Aufstieg in die Nationaldivision!

Wesentlich verstärkt durch den Zugang von Mannon Jean-Louis hatte man einen achtbaren Rang im Schlußklassement gehofft, aber wie besagt das französische Sprichwort: "L'appétit vient en mangeant". Von einer außergewöhnlichen Begeisterung und einem eisernen Willen zum Sieg getragen, gelang es der 1. Mannschaft nach einer enttäuschenden Leistung im letzten Meisterschaftsspiel gegen Bech-Kleinmacher, in einer spannungsgeladenen Schlacht das Endscheidungsspiel auf neutraler Platte in Hollerich gegen Schifflingen 2 mit 10-7 siegreich zu gestalten.

Noch heute erinnern wir unser gerne an den unbeschreiblichen Jubel, der losbrach als Rickal Jim den Siegball unterbrachte. Alle Spannung des Abends war gewichen. Erst jetzt wurde einem so richtig bewußt, wieviele Zuschauer den Weg von Bissen nach Hollerich angetreten hatten, um mit ihrer Mannschaft um den Sieg zu zittern.

Von über hundert Kehlen in Hollerich angestimmt, wurde bis spät in den Abend (oder besser bis in den Morgen) im Klublokal Café Raths gefeiert. An diesem Abend floß der Sekt in Strömen.

Am Sonntag darauf wurde dem "Desch-Tennis Bissen" seitens der Gemeindeverwaltung, den Ortsvereinen und den Dorfbewohnern eine warme Ovation in Form eines Festzuges und einer öffentlichen Ehrung bereitet.

Obwohl sicherlich die Leistungen der ersten Mannschaft in dieser Dekade im Vordergrund standen, so muss man jedoch auch erwähnen, dass auch andere Mannschaften der DT Bissen sich hervor hoben.

In der Meisterschaft 1975/76 stiegen gleich 5 Mannschaften (Senior 4, Senior 5, Senior 6 sowie die Mannschaft „Jeunes“ und „Dames“) eine Klasse höher. Nur zwei Jahre später in der Meisterschaft 1977/78 konnte dies dann fast nochmals erreicht werden. Diesmal stiegen 4 Mannschaftern auf. Senior 2, Senior 3 und erneut Senior 4 und die „Dames“ schafften diesmal den Aufstieg in eine höhere Klasse.

Zudem konnten einige Spieler sich in Einzelmeisterschaften sich hervorheben. Diese einzeln zu nennen würde den Rahmen dieser Zusammenfassung sprengen.

Im gleichen Jahr 1981 stellte der DT Bissen sein Schaffen in den Dienst einer guten Sache. Im Oktober erst entschieden, fand am 19. und 20. Dezember ein Weihnachtsmarkt statt, der an weihnachtlicher Stimmung und am Publikumsbesuch von den in den Jahren darauffolgenden Weihnachtsmärkten nicht mehr übertroffen werden konnte. Der Reinerlös der Verantstaltung von mehr als € 1750.- (damals 70‘670.- Flux) wurden der Sektion Attert der Ligue HMC überreicht. Mit der Unterstützung der Sektion Attert der Ligue HMC, sowie dem Club des Jeunes, zu denen sich 1989 noch die „Jeunes Mamans“ gesellten, konnte bis zum Schluss mehr als € 31‘300.- (1‘253‘000.- Flux) an die Ligue HMC, sowie an andere Karitative Werke abgeführt werden.

Wie in all den Jahren zuvor, genoss die Kameradschaft und die Geselligkeit einen hohen Stellenwert im Verein. Ob Picknick mit Wanderungen oder einer Rallye (ab 1975), ob Tagesausflüge ins Phantasialand 1977 oder in der Frankfurter Zoo 1978, ob Vereinsessen oder Weihnachtsfeier an gemeinsamen Aktivitäten mangelte es nie und die Stimmung im Verein konnte nicht besser sein.

Jahre der Ernüchterung

In dem Rückblick zur 30 Jahr Feier, schrieb damals Arnold Weber, dass mit dem Sturz der ersten Mannschaft aus der Natoionaldivision in der Saison 1981/82 der DT Bissen wieder auf den Boden der Realität zurück geholt wurde und er sich in den kommenden Jahren wie in einer Lethargie befand.

Dies kann man eindeutig an den Mannschaftsresultaten erkennen. Zwischen 1983 und 1987 konnte keine Mannschaft ein nennenswertes Resultat erzielen. Lediglich einige indiviuelle Resultate konnten erzielt werden. Dieser Trend konnte erst mit dem Einzug in die fertiggestellte Sportshalle im Jahre 1989 gestoppt respektive gedreht werden.

Leider führte diese Lethargie dann auch dazu dass einige Spieler ihren Schläger an den Nagel hingen und sich die Zahl der Mannschaften dementsprechend auch verringerte. Zur Meisterschaft 1982/83 trat dann auch seit längerem keine Damenmannschaft mehr zur Meisterschaft an.

Andere Spieler erscheinen jedoch zum ersten mal in den Analen des DTB. Bei den Landesmeisterschaften in der Saison 1983/84 trat erstmals der Name Schaus Christian in Erscheinung. Gleich beim ersten Anlauf eroberte er zwei Silbermedaillen in der Kategorie Minimes, wo er im Finale Sandro Caenaro (Differdingen) unterlegen war und in der Kategorie Minimes Doppel, wo er dann an der Seite von Sandro gegen Oth Michel (Schifflingen) und Gilniat Alain (Differdingen) unterlag.

Aus der Saison 1983/84 sei allerdings noch erwähnt, dass der DT Bissen – mit leider wenig Erfolg – einen Volkslauf organisierte und im März 1984 einen kleinen Beitrag zur Erhaltung der Natur leistete ,indem er einen Lichtbildvortrag über die einheimischen Vogelarten des Ornithologen Robert Dupont veranstaltete.

Am Ende der Saison 1984/85 vollog sich ein zweiter grosser Wechsel in der Vereinsführung. Nach 24 Jahren Vorstandstätigkeit, wovon 4 Jahre als Schriftführer und letztlich 11 Jahre als Präsident, zog sich Arnold Weber aus dem aktiven Vereinsgeschehen zurück.

Ebenfalls Gründungsmitglied wie sein Vorgänger Alphonse Kimmes, zählte "Webesch Arn" zu den Stützen und Hauptinitiatoren des Vereines. Viele zündende Ideen sind von ihm ausgegangen, viele große Organisationen tragen seinen Stempel. Organisieren war seine Hauptstärke, und mit Organisationen hielt er seine Truppe beständig auf Trab.

Mit den Abgang von Präsident Arnold Weber ging eine Ära zu Ende, eine neue Generation sollte von nun an das Sagen haben.

In Anbetracht seiner hervorragenden Verdienste um den "Desch-Tennis Bissen" wurde Arnold Weber zum Ehrenpräsidenten ernannt.

Aloyse Weber trat in die Fußstapfen seines Vorgängers. Seit 1961 Mitglied des DT Bissen, also ebenfalls ein Mann der ersten Stunde war er 21 Jahre lang Kassierer, ein Jahr Schriftführer und ab 1985 dann Präsident.

Nachdem die ersten mannschaftlichen Erfolge sich wieder ankündigten; Bissen 1 stand am Ende der Meisterschaft 1985/86 wieder an der Schwelle zur Nationaldivision (bis zum letzten Spieltag); gab es wieder einen Einbruch ab der Meisterschaft 1986/87. Nicht nur dass in diesem Jahr mehere Manschaften abstiegen, kam dann noch hinzu, dass Schaus Christian den Verein verlies und zum DT Howald transferierte. In der darauffolgenden Saison fiel dann auch noch Kreins Paul verletzungshalber aus, so dass Bissen 1 den Abstieg in die Ehrendivision B nicht vermeiden konnte.

Leider wechselte Weber Lucien, einer der Träger des DT Bissen, zum Ende der Saison 1989 /90 zum DT Etzella.

Wie bereits erwähnt, kam definitv eine Kehrtwende mit dem Einzug in die neue Sporthalle. Durch die verbesserten Spiel- und Trainingsbedingungen, stellte sich auch der Erfolg wieder ein.

Da der DT Bissen zu seinem 25. Jubiläum noch keine guten Spielmöglichkeiten hatte, diese nun jedoch gegeben waren, feierte der DT Bissen im Jahre 1991 dann sein 30jähriges Bestehen.

Neben einer (oder sogar zwei) Festbrochüren, wurde eine „Porte Ouverte“, eine „Journée de l’Amitié“ zu der alle ehemaligen Mitgleider eingeladen waren, sowie ein „Bal du 30ième Anniversaire“ und eine „Séance académique“ organisiert. Die Leitung des Organisationsvorstandes hatte Arnold Weber übernommen und seine Handschrift war wiedereinmal erkennbar.

Als Abschluss der Feierlichkeiten fuhren dann die Mitglieder vom 18 bis 21.Juli in den Schwarzwald nach Bonndorf. Dieser Ausflug ist sicherlich denen die dabei waren in einer guten Errinnerung geblieben. Bei diesem Ausdruck bekam der Ausdruck „Same procedure as last year, James“ eine ganz andere Bedeutung.

 

Der Erfolg kehrt zurück der DTB auf dem Zenith des Erfolges

Bedingt durch die besseren Spiel- und Trainingsbedingungen kannte der DT Bissen dann auch einen Zuwachs an Judendspieler. Etliche neue Spieler traten dem Verein bei und in der Meisterschaft 1991/92 trat man mit 5 Jugendmannschaften an. Dies wurde in den darauffolgendenen Jahren dann noch getopt. Zur Meisterschaft 1992/93 trat der DT Bissen mit 8 Jugendmannschaften an und zur Meisterschaft 1993/94 sogar mit 9 Jugendmannschaften. 3 Jeunes- 2 Scolaires- und 4 Minimesmannschaften.

Aber nicht nur die Anzahl der Jugendspieler ging in die Höhe, nein auch sportliche Erfolge konnten erzielt werden. In der Meisterschaft 1991/92 konnten sowohl die 1. Jugendmannschaft als auch die Scolaires- und die 1. Minimesmannschaft Plätze belegen die es Ihnen erlaubten in eine nächsthöhere Division aufzusteigen.

Bei den Landesmeisterschaften 1992/93 schaffte Simon Fabien einen 2. Platz in der Hauptrunde Préminimes und Maas Paul den 1. Platz in der Trostrunde.

Aber nicht nur im Jugendbereich stellten sich erste Erfolge ein.

Fast hätten ich vergessen, dass in der Meisterschaft 1991/92 es dem DT Bissen gelang seinen ersten nationalen Titel in einem Mannschaftswettbewerb zu erringen. Bissen 2 mit Kasel Léon, Schmitz Willy und Hames Eugène, gewinnen den „Challenge de la Féderation“ und dies im Finale gegen Mondorf 2 mit einem klaren 5-0.

Gegen Ende der Saison 1992/93 zeichnete sich ein größerer Wechsel in der Vereinsführung ab da sich der amtierende Präsident Weber Aloyse nach 8 Jahren von seinem Posten zurückzog um noch ein Jahr den Vizepräsidenten zu übernehmen ehe er sich aus dem Vorstand verabschiedete. Damit kann Weber Aloyse mit Stolz auf eine 30-jährige Tätigkeit im Vorstand zurückblicken. Er war 21 Jahre Kassierer, 1 Jahr Schriftführer, 1Jahr Vizepräsident und 8 Jahre Präsident des D.T. Bissen. Genau wie für die früheren Präsidenten galt auch für Weber Aloyse die Devise „Hart und viel Arbeiten“ und danach Spaß haben. Damit war er für viele von uns Vorbild.

Mit Guden Erny war es ein weiteres verdienstvolles Vorstandsmitglied das seinen Posten als Sekretär aufgab um noch ein Jahr im Vorstand tätig zu sein. Er war 28 Jahre im Vorstand und davon nicht weniger als 26 Jahre Sekretär. In unermesslichem Zeitaufwand hat er eine Fülle von Dokumenten, Zahlen und Ergebnissen bis zum heutigen Tag zusammengetragen und seine Arbeit stellt damit einen unschätzbaren Wert für den D.T. Bissen dar. Guden Erny war es auch zu verdanken, daß die „beiden Buben aus Bissen“ (Kreins Paul und Kasel Léon) in den siebziger Jahren Mitglied des D.T.Bissen wurden und somit eine erfolgreiche Episode im Verein einleiteten.

Schwartz Monique übernahm das Präsidentenamt derweil Wantz Armand von nun an den Sekretärposten ausübte.

Zu Beginn der Saison 1993/94 zählte der Verein 86 Lizenzen, womit er zweitgrößter Verein der FLTT war. Mit insgesamt 15 Mannschaften beteiligte sich der Verein an den verschiedenen Meisterschaften des Verbandes. 6 Senioren-, 3 Jugend-, 2 Scolaires- sowie 4 Minimesmannschaften.

Unter der Präsidentschaft von KREINS Paul entstand eine Jugendkommission mit separater Kassenführung um die Jugendarbeit noch zielstrebiger voranzutreiben. Das Jugendtraining, welches durch die Trainer MISCHO Pascal und HONG WEI Lin geleitet wurde war äußerst gut besucht und trug auch bereits die ersten Früchte, denn die erste Minimesmannschaft belegte in der höchsten Spielklasse einen achtbaren 3. Platz. Diese Mannschaft spielte mit KREINS Jean-Paul, SIMON Fabien und MAAS Paul. Aber auch die anderen Jugendmannschaften erreichten gute Ergebnisse.

Am Ende der Meisterschaft verliess jedoch Bretz Patrick , verdienstvoller Spieler und langjähriges Vorstandsmitglied, den Verein in Richtung DT Vichten.

Nachdem dem der Verein weiterhin einen guten Zuwachs an Jugendspieler hatte, began man die Saison 1994/95 mit insgesamt 85 Lizenzen (davon 37 Jugendlizenzen). Damit war der DT Bissen zum erstenmal in seiner Geschichte der grösste Verein der FLTT.

Die Saison 1994/95 verlief eigentlich sportlich gesehen unspektakulär. Ausser der ersten Minimesmannschaft welche Bezirksmeister wurde und um den Divisionsmeistertitel der 2.Division spielte, allerdings gegen Gasperich mit 3-6 verlor, gab es wenig zu berichten.

Leider beendete Rickal Jim am Ende dieser Saison seine sportliche Laufbahn beim DT BISSEN um in Boewingen dem Fußballverein seinen ganzen Einsatz zu widmen. Jim kam in der Saison 1974/75 von WILTZ zum DT BISSEN und sollte hier nicht weniger als 20 Jahre in Folge in der ersten Mannschaft spielen. Zusammen mit seinen Freunden Kreins Paul, Schaus Paul und Kasel Léon wuchs eine Mannschaft zusammen, die in den folgenden 20 Jahren nicht wesentlich änderte und die dem DT BISSEN viel Freude, Freunde und Sympathien im ganzen Land einbrachten. Neben seinen sportlichen Qualitäten bereicherte Rickal Jim auch den Vorstand dem er während 15 Jahren angehörte.

Die Saison 1995/96 wurde eindeutig geprägt mit der Rückkehr von Chrisitan Schaus zum DT Bissen. Mit seiner Rückkehr wurden sämtliche Mannschaften gestärkt und diese Saison sollte eine der erfolgreichsten werden.  Bissen 1 wurde Meister der Promotion mit 34 Punkten und nur einer Niederlage. Bissen 2 schaffte den Aufstieg in die 1.Division und Bissen 3 wurde Bezirksmeister in der 3.Division. Die drei ersten Mannschaften schafften also alle samt den Aufstieg in eine Höhere Division.

Zum 2. Mal in der Vereinsgeschichte gewann eine Bissener Mannschaft den „Challenge de la Fédération“. Es war dies die 4. Mannschaft mit Wantz Armand, Simon Claude, Simon Fabien und Kreins Jean-Paul die im Finale klar die Oberhand behielten gegen Bonnevoie 2 mit 5 - 1.

Im selben Jahr trat der DT Bissen auch mal wieder international an. In AVION (Frankreich) belegten wir den 2. Platz bei einem Turnier gegen Mannschaften aus Frankreich, Belgien, Polen und Tschechien. Das Einzelturnier das sehr stark besetzt war, wurde von Schaus Christian gewonnen.

Die kommende Saison 1996/97 wurde mannschaftlich gesehen zu einer der erfolgreichsten in der Geschichte des DT Bissen. Von insgesamt 6 gestarteten Seniorenmannschaften, schafften 4 Mannschaften den Aufstieg in eine höhere Division wobei natürlich der 1. Platz von Bissen 1 in der Ehrendivision und somit der Aufstieg in die Nationaldivision als besondere Leistung zu bewerten ist. Deutlich verstärkt durch Oth Michel gab der Vierer aus Bissen nicht einen einzigen Punkt ab und wurde Tabellenerster mit 36 Punkten. Schaus Christian brachte sogar das Kunststück fertig bei 44 Siegen kein einziges Spiel zu verlieren. Aber auch die Bilanz von Oth Michel ließ sich sehen bei 32 Siegen und nur 3 Niederlagen. Insgesamt kamen noch 4 weitere Spieler zum Einsatz. Kreins Paul (16 Siege), Kasel Léon (10), Bartholmé Alain (9) und Simon Fabien (2).

Auch der Verantwortliche der Jugendmannschaften Heinen Pierrot konnte äußerst positive Ergebnisse liefern. Besonders hervor stachen die Bezirksmeisterschaft in der 2. Division der 1. Scolairesmannschaft und der ausgezeichnete 3. Platz der 1. Jugendmannschaft in der höchsten Jugendklasse.

Neben der Mannschaftserfolgen gab es allerdings auch ausgezeichnete Erfolge bei Einzelturnieren. Hier stechen besonders die Erfolge von Simon Fabien auf Scolairesebene hervor. Simon Fabien wurde Landesmeister bei den Scolaires im Einzel sowie auch im Doppel. Zudem konnte er die Nordmeisterschaft und das Nationale Kriterium für Scolaires gewinnen. Der Landesmeistertitel von Schaus Christian im Herrendoppel sei an dieser Stelle ebenfalls erwähnt. Bei Einzelturnieren an denen die Spieler des DT Bissen sich rege beteiligten, konnten diese nicht weniger als 100x bis ins Halbfinale vordringen. 61 Halbfinalspiele wurden gewonnen und 38x stellte der DT Bissen den Schlussgewinner. Dieser Erfolg ist um so schöner da an diesem Resultat insgesamt 20 verschiedene Spieler beteiligt waren.

Wie in den Jahren zuvor gab es einige Änderungen im Vorstand. Neu in den Vorstand kamen Batholmé Alain, Oth Michel und Hames Eugène derweil Simon Claude, Buchler Sonja, Schmitz Willy und Schwartz Monique den Vorstand verließen.

Über SIMON Claude bleibt noch zu erwähnen, daß er nicht nur im Vorstand und als Spieler der DT BISSEN sehr aktiv war, sondern auch tatkräftig im Vorstand der FLTT mitarbeitete. Simon Claude war 8 Jahre im Vorstand der FLTT und zwar von 1990-1998. Simon Claude war damit erstes und bisher einziges Mitglied des DT BISSEN das in den Vorstand der FLTT gewählt wurde.

Schwartz Monique gab den Präsidentenposten, den sie 4 Jahre ausübte, an Schaus Christian ab und kann damit auf eine verdienstvolle Karriere im DT BISSEN zurückblicken. Nach 28jähriger Mitgliedschaft im Vorstand war sie schon seit längerer Zeit bei uns allen die „Grande Dame du DTB“. Sie war immer bereit, Konflikte und Probleme aller Art die den DT BISSEN oder das Umfeld des DT BISSEN betrafen, auf ihre gutmütige Art und Weise zu lösen. Desweiteren sorgte sie unermüdlich im Verein für das Wohl eines jeden und unterstützte die Geselligkeit und das Zusammenwachsen der Mitglieder.

Die Meisterschaft 1997/98 verlief etwas ruhiger. 1. Mannschaft die ja bekanntlich in der Nationaldivision spielte, verpasste den PLAY-OFF für die Titelspiele sehr knapp. Trotzdem können sie stolz sein auf den ausgezeichneten und nie gefährdeten 5. Tabellenplatz. Neben Schaus Christian un Oth Michel sollte besonders Kraus Claude, ein Jugendspieler der mit seinen 14 Siegen alle Erwartungen übertraf, erwähnt sein. Desweiteren sind Kreins Paul und Kasel Léon zum Einsatz gekommen, da der Jugendspieler Simon Fabien diese Saison im Ausland für Frankenthal (D) spielte.

Einen schönen Erfolg konnte unsere 1. Minimesmannschaft verbuchen. 1. Tabellenplatz in der 3. Division (Hinrunde) und 1. Tabellenplatz in der 2. Division (Rückrunde) sprechen für sich. Mit einer formidablen Leistung konnte Kasel Bob aufhorchen lassen der eine Bilanz von 41 – 1 Siegen hinlegte. Daneben konnten aber auch Bauer Nadine 33 – 6 Siege und Brucher Marc 32 – 7 Siege, überzeugen.

In der „Coupe de Luxembourg“ träumten wir zum ersten Mal vom Finale. In einem phantastischen Spiel gegen HOLLERICH erreichte unsere Mannschaft vor rund 75 Zuschauern das Halbfinale mit 5 – 1. Allerdings wurde das Halbfinale dann gegen PEPPINGEN mit 1 – 5 verloren.

Der Saison 1998/99 drückte die „Coupe de Luxembourg“ ihren Stempel auf.

Unser Ziel einmal im Finale um die „Coupe de Luxembourg“ zu spielen, setzte unsere Mannschaft in die Realität um. Über Howald, das mit 5 – 3 geschlagen wurde, ging es gegen Capip/Dommeldange und Bascharage die jeweils mit 5 – 1 besiegt wurden. Im Finale standen wir dann dem Landesmeister Echternach gegenüber. An dieses Finale werden sich mit Sicherheit noch etliche Tischtennisfreunde erinnern, da die rund 100 aus BISSEN angereisten Supporter für eine hervorragende Stimmung in der Sporthalle in Junglinster sorgten. Gut vorbereitet erwischte das Bissener Team aber einen rabenschwarzen Tag und sollte kein einziges Spiel gewinnen.  Echternach gewann diskussionslos mit  5 – 0. Die Bissener Mannschaft spielte mit Schaus Christian, Oth Michel und Hansen Nico.

Im Vorstand wurde GEISEN Joe als neues Mitglied aufgenommen.

Den Verein verließen dieses Jahr 2 Spieler. Unter ihnen auch Kreins Paul, welcher nach 28 Jahren und insgesamt 677 Spielen für den DT BISSEN eine neue Herausforderung als Spielertrainer in Hosingen annahm. Kein Mitglied des DT BISSEN beeinflußte die sportliche Seite des Vereins mehr als Kreins Paul. Er kam 1971 in den Verein und gewann im selben Jahr zusammen mit seinem Freund Kasel Léon ein Doppelturnier in Differdingen. Zuhause angelangt überbrachte man die frohe Nachricht unserem Sekretär Guden Erny, der verdutzt bemerkte, daß dieses nicht ein gewöhnliches Turnier war, sondern die Landesmeisterschaft im Doppel. Somit waren die „beiden Buben aus Bissen“ die ersten Landesmeister in der Vereinsgeschichte. In seiner 2. Meisterschaft, 1972/73, kam er bereits in die 1. Mannschaft, wo er während 27 Jahren in Folge nicht mehr wegzudenken war. Neben seinen sportlichen Leistungen war Kreins Paul auch im Vorstand tätig und das nicht weniger als 19 Jahre. Ebenfalls war er während 3 Jahren Präsident der „Commission des Jeunes“. Er setzte bedeutende Akzente in der Geschichte des Vereins indem er unter anderem 1974 Rickal Jim für die 1. Mannschaft des DT BISSEN verpflichten konnte und so eine erfolgreiche Ära im DT BISSEN begann. Desweiteren war Kreins Paul auch maßgeblich daran beteiligt, daß Schaus Christian, heute unermüdlicher Präsident des DTB, wieder zum Bissener Verein zurück fand.

Umso erfreulicher war es für den Verein als Paul Kreins zur Saison 2010/2011 zum DT Bissen zurück kehrte.

Aus der Saison 1999/2000 gab es nicht allzu viel Positives zu berichten. Sternstunden gab es dennoch zum Beispiel als unsere 1. Mannschaft wiederum ins Finale der „Coupe de Luxembourg“ einziehen konnte. Wieder hieß der Gegner Echternach und wieder hieß der spätere Verlierer leider BISSEN. Man hatte sich größere Chancen ausgerechnet als letztes Jahr, besonders weil man in der Meisterschaft ein Unentschieden gegen diesen Gegner erreicht hatte. Das Spiel hatte für BISSEN auch gut begonnen und die mitgereisten Anhänger, 150 an der Zahl, konnten eine 2 –0 Führung feiern. Das war aber leider auch alles was es zu feiern gab, denn der Mannschaft ging die Luft aus. Endstand 5 –2 für Echternach.

Wantz Armand verließ nach 14jähriger Tätigkeit den Vorstand. Er war Kassierer von 1988 bis 1992 und war in der Saison 92/93 beigeordneter Sekretär. Seinen Stempel drückte er dem Verein aber auf als Sekretär, den er 1993 von Guden Erny übernahm. Genau wie sein Vorgänger übte er diesen Posten mit großem Einsatz aus. Waren es bei Guden Erny die Statistiken, so waren es bei Wantz Armand die unzähligen Dokumente und Berichte die er für den DTB verfasste und die einen bleibenden Wert darstellen. Wantz Armand blieb dem Verein als aktiver Spieler erhalten und kehrte auch zur Saison 2010/11 in den Vorstand zurück.

Zur Saison 2000/01 kann man fast identisch den text den unser Ehrenpräsident Weber Arnold seinerzeit (1980/81), gelegentlich des Aufstiegs in die Nationaldivision geschrieben hatte, verwenden.

Der „Desch-Tennis Bissen“ auf dem Zenit des Erfolges !

LANDESMEISTER und GEWINNER der „COUPE DE LUXEMBOURG“ !

Der DT BISSEN hatte sich durch den Zugang von Wintersdorff Daniel und Simon Fabien, der aus dem Ausland zurückkehrte, wesentlich verstärkt. Hatte man eingangs der neuen Saison an einen Titel gedacht, eben durch den Zugang der beiden Spieler, so hatten doch die größten Optimisten es kaum gewagt alle Titel vorherzusagen. Doch genau in dem Jahr, wo der Verein sein 40jähriges Bestehen feierte, überbrachte ihm die erste Mannschaft die schönsten Geburtstagsgeschenke. Neben dem Landesmeistertitel und dem Gewinn der „Coupe de Luxembourg“ gewannen unsere Spieler zusätzlich die Einzellandesmeisterschaft mit Wintersdorff Daniel (Finalist Schaus Christian), die Doppellandesmeisterschaft mit Wintersdorff D./Schaus C. (Finalist Oth M./Caenaro S.), die Mixte-Doppellandesmeisterschaft mit Schaus C./Regenwetter P. und Simon Fabien wurde mit seinem Partner Bast Mike aus Grevenmacher Landesmeister im Doppel bei den Junioren.

Diese glanzvolle Saison wird in die Geschichte des DT BISSEN als eine Leistung eingehen, die kaum noch zu überbieten sein wird.

BISSEN 1 hat in der laufenden Saison kein einziges Spiel verloren und Neuzugang Wintersdorff Daniel war bester Spieler mit 29 – 5 Siegen. Oth Michel machte seine beste Saison in Bissen mit 26 – 4 Siegen. Schaus Christian war wie immer Leistungsgarant mit 26 – 6 Siegen. Jugendspieler Simon Fabien überraschte mit einer positiven Bilanz von 19 – 15 Siegen.

Auch in der Coupe de Luxembourg gelang es beim dritten Anlauf im Finale der „Coupe de Luxembourg“ die Platte als Sieger zu verlassen. Lediglich 1 Spiel mußte die Bissener Mannschaft abgeben, um mit 5 – 1 gegen Remich zu gewinnen. Die Mannschaft trat in Bestbesetzung an mit Wintersdorff Daniel, Schaus Christian und Oth Michel.